
Verfasst von Joe
The Legend of Zelda ist ein Franchise, dass für Qualität steht, für makelloses Leveldesign und für unheimliche Spieltiefe. Als es dann darum ging, dass erste Game Boy Advance exklusive Zelda zu machen, war man vor ein Problem gestellt, die Qualität und Komplexität der neueren 3D Zelda’s auf ein 2D Vogelperspektive – Game abzustimmen. Wo andere wohl versagt hätten, hat Capcom hier wunderbare Arbeit geleistet. Wer wissen will, was an „The Minish Cap“ so genial war, der sollte das folgende Review lesen!

Die perfekte 2D Grafik
Eines kann man von „Minish Cap“ ohne Probleme behaupten. Es war grafisch perfekt und ist dies nach wie vor. Es gibt keine Grafikfehler, die Sprites sind knallbunt und nichts wirkt verschwommen oder verpixelt. Die einzelnen Figuren sind wunderbar animiert und auch die Effekte sind für Verhältnisse, die dem SNES ungefähr gleichgestellt sind, nahezu perfekt. Wer mit dem kleinen Bildschirm nicht zurechtkommt, der sollte den Titel auf der Nintendo Gamecube per Gameboy Player spielen, denn da wirkt der Zelda Teil wie ein verlorenes Super Nintendo Spiel.
Berührende Melodien
Die Musik von „The Minish Cap“ ist, wie bei fast jedem Teil der Zelda Reihe, wieder ein Traum. Aus dem Soundchip des GBAs wird das letzte Stück etwas herausgekitzelt und eine wirklich anspruchsvolle Qualität kommt sowohl bei den einzelnen Sound-Files als auch bei der Musik zustande. Der Aspekt sollte also niemanden daran hindern, den Titel im Nachhinein noch nachzuholen.
Zelda Feeling im großen Stil

Als kleiner Link sind normale Gegner gigantisch groß!
Wer schon einmal ein Zelda gespielt hat, der wird das typische Fundament des Gameplays wahrscheinlich kennen. Man muss Prinzessin Zelda retten, in diesem Fall wurde sie versteinert. Auf diesem Weg wartet eine gigantische Spielwelt mit hunderten von Geheimnissen. In besagter Welt befinden sich verschiedene Dungeons die man, der Story folgend, einen nach dem anderen abklappert und neue Items oder Waffen aufsammelt. Man löst knifflige und wirklich innovative Rätsel und verfolgt die wahnsinnig schlüssige Story, die von vorne bis hinten perfekt geschrieben wurde.
Sehr schön ist es, dass man in Minish Cap sogar winzig werden kann und mit der Größe des Hauptcharakters Link gespielt wird. So können Sachen verborgen sein, die man erst dann erreicht, wenn man ein Winzling ist. Das Gesamte Grundkonzept wurde brillant übernommen und auf den Gameboy Advance portiert. Es hakt an keiner Ecke, die Spieldauer ist perfekt für Session in Zug, Bus, etc. gedacht, man kann alternativ aber auch zu Hause ein Wochenende mit Minish Cap verbringen. Wen der Bildschirm stört, der kann, wie oben bereits erwähnt, auf dem Gameboyplayer spielen und nebenbei gesagt: Wer noch kein Weihnachtsgeschenk gefunden hat, der könnte sich diesen Titel wünschen!
| Grafik: |
![]()
![]()
|
| Sound: |
![]()
![]()
|
| Steuerung: |
![]()
![]()
|
| Spielspaß: |
![]()
![]()
|
| Gesamt: | Grandioses und Zeitloses Meisterwerk der Superlative!0 |


Pingback: Artikelguide Monat Dezember 09 « Electronic Evolution Games Magazine
Pingback: Artikelguide Monat Dezember 09 « Retro-Fans Blog